Rohwedder & Partner

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Strafrecht


Weichenstellung bereits zu Beginn eines Verfahrens

Häufig trifft Betroffene die Nachricht, es sei ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen sie eingeleitet worden, völlig unerwartet.

Die drohenden Konsequenzen einer strafrechtlichen Verurteilung sind gravierend. Sie reichen von Geldstrafen in Höhe eines oder mehrerer Monatseinkommen bis zur Freiheitsstrafe. Nebenstrafen wie die Entziehung der Fahrerlaubnis bedeuten ebenfalls einen tiefen Einschnitt.

Die Weichen für den erfolgreichen Ausgang des Strafverfahrens werden häufig schon zu Beginn des Verfahrens gestellt. Wir als Rechtsanwälte haben die Möglichkeit, zunächst Einsicht in die Ermittlungsakte zu erlangen. So lässt sich feststellen, was der Hintergrund für das Verfahren ist, was Ihnen vorgeworfen wird, welche Erkenntnisse der Staatsanwaltschaft vorliegen und was bereits unternommen wurde.

Auf der Grundlage der Akteneinsicht ist die Strategie für das weitere Vorgehen zu erstellen. Es ist beispielsweise dann - und erst dann - zu entscheiden, wie man sich zum Tatvorwurf äußert.

Ein Strafverfahren ist geprägt von taktischem Vorgehen aller Beteiligter, auch der  Strafverfolgungsorgane. Es ist daher elementar, die Risiken und auch die Chancen des Handelns in jedem Verfahrensstadium zu kennen und die eigene Taktik entsprechend auszurichten.

Für den bestmöglichen Ausgang des Verfahrens kann es in einem Fall sinnvoll sein, eigene Beweismittel möglichst frühzeitig zu präsentieren, in einem anderen, diese möglichst lange zurückzuhalten. Häufig ist es ratsam, nach Akteneinsicht eine Stellungnahme abzugeben und anschließend nochmals über einen Rechtsanwalt das persönliche Gespräch mit der Staatsanwaltschaft zu suchen. So kann bei frühzeitigem Tätigwerden ggf. die Durchführung eines Hauptverfahrens vermieden werden.

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